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Wirtschaft
  |  06. Januar 2012

Kulturelle Nutzung des Schlossplatzes wird ausgebaut

Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid und Kunststaatssekretär Jürgen Walter haben eine stärkere kulturelle Nutzung des Stuttgarter Schlossplatzes bekanntgegeben. „Wir wollen Kunst im öffentlichen Raum stärker an die Menschen herantragen. Der Stuttgarter Schlossplatz ist dafür ein idealer Ort. Ein so zentraler und frequentierter Ort der Landeshauptstadt ist ein gutes Schaufenster, um auch Kunst und Kultur in Baden-Württemberg zu präsentieren. Das hat sich schon in der Vergangenheit bei Kulturveranstaltungen gezeigt und es wird auch in diesem Jahr erneut der Fall sein“, sagten Nils Schmid und Jürgen Walter in Stuttgart.

So soll zum einen die Skaterrampe von Michel Majerus ermöglicht werden. „Dieses Projekt des Kunstmuseums Stuttgart wird Kunst nicht nur zeigen, sondern eine direkte Interaktion zwischen den Menschen und dem Kunstwerk möglich machen. Die Skaterrampe ist ein prägnantes und attraktives Beispiel dafür, wie man Kunst im öffentlichen Raum präsentieren und vor allem einem jungen Publikum zugänglich machen kann“, so Staatssekretär Walter. Weiterhin soll auch das 19. Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart zentral auf dem Schlossplatz stattfinden können und mit der Präsentation der Filme auf einer Großleinwand wie bereits beim letzten Mal ein großer Publikumsmagnet werden.

„Das Land präsentiert sich im Rahmen des Trickfilmfestivals als herausragender Film- und Wirtschaftsstandort einem internationalen Publikum“, sagte Minister Schmid. „Zugleich wird unseren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit eröffnet, das internationale Profil der Filmakademie im Bereich des Trickfilms hautnah zu erleben“.

Die neue Landesregierung setze einen klaren Schwerpunkt bei Kunst und Kultur, da diese in die Mitte der Gesellschaft gehörten. „Dafür brauchen wir auch eine Priorität für die kulturelle Nutzung viel frequentierter öffentlicher Räume wie dem Stuttgarter Schlossplatz. Wenn das Land es ermöglichen kann, dann sollen Kunst und Kultur Vorrang vor Kommerz bekommen“, so Schmid und Walter.

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