| 10. Februar 2011
Stuttgarter müssen im Durchschnitt mit rund 9,00 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete immerhin 3,20 Euro mehr als der Bundesdurchschnitt ausgeben. Das hat die das Immobilienportal ImmobilienScout24 in seiner aktuellen Mietpreis-Analyse für die baden-württembergische Hauptstadt ermittelt.
Vergleicht man die durchschnittlichen Angebotsmieten von 2010 mit denen von 2009, so ergibt sich ein Preisanstieg von 3,7 Prozent oder rund 30 Cent, so ImmobilienScout24. Laut neuem Stuttgarter Mietspiegel für 2011/2012 ziehen die Preise bei den Bestandsmieten - nahezu identisch - um durchschnittlich 3,8 Prozent an, heißt es weiter. Das mittlere Mietniveau erreiche damit 7,39 Euro pro Quadratmeter. Die Unterschiede bei der Miethöhe seien allerdings beträchtlich: Sie würden von 7,70 bis zu 13,60 Euro reichen.
Innerhalb der Stadtgrenzen existiere ein merkliches Süd-Nord-Gefälle, heißt es weiter. Relativ preisgünstig im Norden seien Neugereut, Freiberg, Hofen, Zazenhausen, Mühlhausen und Münster im Stadtbezirk Mühlhausen mit Kaltmieten für den Quadratmeter zwischen 7,70 und 8,20 Euro. Auch im Nordwesten gäbe es mit Wolfbusch eine relativ preiswerte Ecke: Die Quadratmeter-Miete läge hier bei 7,70 Euro. Im Osten der Stadt sei zudem Uhlbach mit 8,20 Euro noch recht günstig.
Im Herzen Stuttgarts werde es merklich teurer, besonders im Stadtbezirk Mitte. Die Mieter würden im Durchschnitt 13,60 Euro zahlen, während es ein Jahr zuvor noch 11,80 Euro waren. In den benachbarten Stadtbezirken Nord, Ost, Süd und West seien die Mieten dann wieder merklich preiswerter: 9,80, 10,00, 10,90 bzw. 11,50 Euro verlangen hier die Vermieter. Nur der Stadtteil Frauenkopf im Stadtbezirk Ost fiele mit 12,30 Euro etwas aus dem Rahmen.
In den südlichen Stadtteilen Sonnenberg, Birkach und Schönberg hätten sich die Mieten schließlich auf rund elf Euro eingependelt. Vergleichsweise wenig, nämlich 8,40 bzw. 8,70 Euro, würden die Mieter dagegen in Dürrlewang und Fasanenhof im auf der Filderebene gelegenen Stadtbezirk Möhringen zahlen.